
Rewe-Pfandbetrug: Kunden zahlen den Preis für die Masche – Wie zwei Frauen im Leergutraum einem Mann das Pfandgeld abnahmen.
In einem Rewe-Markt wurde eine neue Betrugsmasche mit Pfandbons aufgedeckt, der von zwei Damen ausgeführt wurde. Ein Reddit-Nutzer berichtete von dem Vorfall, der sich nach der Rückgabe von Leergut am Pfandautomat ereignete. Nachdem der Käufer nach dem Einkauf seinen Pfandbon an der Kasse abgegeben hatte, fiel ihm später beim Ausladen am Auto auf, dass der Betrag höher war als erwartet. Auf dem E-Bon entdeckte er, dass einer seiner Pfandbons nicht verrechnet worden war.
Neue Betrugsmasche in Supermärkten: Leergutbons als Ziel von Betrügern
Als der Kunde erneut an die Kasse ging, stellte sich heraus, dass der Pfandbon als „bereits entwertet“ angezeigt wurde. Der Filialleiter konnte zunächst keine Lösung finden und vermutete einen Systemfehler. Doch nach einer Überprüfung der Kameraaufnahmen zeigte sich, dass die zwei Damen, die sich zuvor im Leergut-Raum aufgehalten hatten, die Ursache waren. Sie beobachteten den Mann und behaupteten später an der Kasse, dass ihr Pfandbon nicht gedruckt worden sei.
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Der Vorfall wurde von dem Reddit-Nutzer kritisiert, insbesondere im Hinblick auf mögliche negative Auswirkungen auf Menschen, die auf Pfandflaschen angewiesen sind. „Uns tat das jetzt monetär natürlich nicht weh, wenn ich mir aber vorstelle, da ist ne Omi oder ein Obdachloser der stundenlang Leergut sammelt und dann vielleicht vom Filialleiter nicht ernst genommen wird… Richtige Arsch Aktion”, schrieb der Nutzer.
Der Markt bot dem Betrugsopfer an, den Betrag vom Pfandbon zu erstatten. Die genaue Summe ist nicht bekannt.