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Schockmoment im Live-Stream: Trymacs wird Opfer eines Swatting-Angriffs. Die Polizei stürmt seine Wohnung.
Der bekannte Streamer Trymacs ist am Montagnachmittag während einer Live-Übertragung von der Polizei überrascht worden. Die Beamten stürmten seine Wohnung, offenbar aufgrund eines falschen Notrufs – einem sogenannten Swatting.
Gegen 16 Uhr meldete demnach laut der Hamburger Morgenpost ein Anrufer der Polizei, dass er viermal auf seine Frau geschossen habe und sich nun selbst umbringen wolle. Es rückten Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und das SEK in den Hamburger Stadtteil HafenCity an.
SEK-Einsatz bei Twitch-Streamer Trymacs: Das ist passiert
Swatting ist ein Phänomen, das ursprünglich aus den USA stammt und dort bereits mehrfach zu gefährlichen Polizeieinsätzen geführt hat. Dabei täuschen unbekannte Täter schwerwiegende Notfälle vor, um einen Großeinsatz der Polizei an einer bestimmten Adresse auszulösen.
Trotz des Vorfalls setzte der 30-jährige Maximilian Alexander Curt Stemmler, wie er mit bürgerlichen Namen heißt, seinen Stream nach einer kurzen Pause fort. In einer Instagram-Story erklärte er entschlossen: „Nicht mit mir. Es geht direkt weiter.“
Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, um die Hintergründe des falschen Notrufs zu klären und mögliche Verantwortliche zu identifizieren. Swatting wird in Deutschland als Missbrauch von Notrufen und Vortäuschen einer Straftat verfolgt und kann empfindliche Strafen nach sich ziehen.
Swatting bei Trymacs: Das sagt MontanaBlack dazu
Der Twitch-Streamer MontanaBlack verurteilte das Vorgehen scharf und richtete sich direkt an die Täter: „Das ist menschlich gesehen unterste Schublade“. Er appellierte an alle, die Swatting als „cool“ empfinden, ebenfalls ihr Verhalten zu überdenken. „Das ist einfach Mülltonne. Da kenne ich keinen Spaß“, schloss der Streamer seine Ansprache ab.